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Der Gründer von Shinnyo-En – Shinjo Ito Drucken E-Mail

Shinjo Ito

Shinjo Ito wurde 1906 in der Präfektur Yamanashi, Japan, geboren. Er stammte aus einer religiösen Familie und kam schon früh mit dem Buddhismus in Kontakt. Sein Lebensweg führte ihn schließlich nach Tokio, wo er als Ingenieur in der Luftfahrtindustrie tätig war. 1932 heiratete er Tomoji, die ebenfalls in einer religiösen Familie lebte. Aus der Ehe gingen sechs Kinder hervor, die beiden ältesten Söhne verstarben jedoch früh. Nachdem er sich seit seiner frühen Jugend intensiv mit Religion befasst hatte, entschloss er sich 1936, Geistlicher zu werden. Er beendete seine Tätigkeit als Luft-Fahrzeugingenieur und wurde im Daigo-ji-Tempel in Kyoto ordiniert. Der Daigo-ji ist der Haupttempel des Daigo-Ordens des esoterischen Shingon- Buddhismus und ein zentraler Ort für das priesterliche Training des traditionellen Buddhismus in Japan. Dort unterzog sich Shinjo Ito der anspruchsvollen religiösen Schulung sowie dem überaus strengen asketischen Training eines Geistlichen. Er empfing die höchsten Weihen des Shingon-Buddhismus und schloß 1943 sein Training als Großmeister (Dai-Ajari) ab.

Shinjo Ito suchte stets nach Wegen, die tiefgründige Lehre Buddhas auch mit jenen Menschen zu teilen, die als Weltliche keine Möglichkeit zum intensiven buddhistischen Training eines Geistlichen haben. Er war überzeugt davon, alle Menschen könnten ohne Unterscheidung des Standes die Lehre Buddhas erfassen und so Antworten auf die Fragen ihres Lebens finden. Vor diesem Hintergrund gründete Shinjo Ito schließlich Shinnyo-En als eigenständigen buddhistischen Zweig. 1953 erkannte der japanische Staat Shinnyo-En als Religionsgemeinschaft an.

Shinjo Ito begründete den Shinnyo-Zweig des Buddhismus, indem er Lehre und Training so gestaltete, dass auch Nicht-Geistliche die Essenz der Lehre Buddhas verstehen und umsetzen können. Den Schlüssel hierzu liefert mit dem Großen-Nirvana-Sutra die Lehre Buddhas selbst. Diese Schrift, die im Mahayana-Buddhismus als letzte Lehre und Darlegung des Buddha Shakyamuni überliefert wurde, legt dar, auf welchem Wege Laien und Geistliche gleichermaßen den tiefgründigen Kern von Buddhas Lehre erfassen können.

Auch nach der Gründung von Shinnyo-En blieb der Daigo-Orden Shinjo Ito eng verbunden und verlieh ihm 1966 mit dem „Dai-Sojo“ den höchsten priesterlichen Rang des japanischen Buddhismus. 1997 wurde im Daigo-ji-Tempel die „Shinnyo-Sanmaya-Gebetshalle“ zu Ehren von Shinjo Ito und der von ihm begründeten Lehre errichtet und feierlich eingeweiht.

Shinjo Ito betonte stets die Bedeutung des religiösen Dialogs für eine friedliche Zukunft der Menschheit. 1967 besuchte er im Rahmen einer Europa-Reise den Vatikan und überreichte im Rahmen einer Audienz Papst Paul VI. ein Bildnis des „Nirvana-Buddha“ als Ausdruck der gemeinsamen Anstrengungen für Verständigung und Frieden aller Religionen und Völker. 1989 verstarb Shinjo Ito im Alter von 83 Jahren.

Zeitlebens stand für Shinjo Ito auch das soziale Engagement im Mittelpunkt seiner Bemühungen für ein besseres Leben der Menschen. Shinnyo-En engagiert sich daher in zahlreichen sozialen Projekten auf lokaler, aber auch globaler Ebene. Hier erfahren Sie mehr über das soziale Engagement von Shinnyo-En. Neben dem sozialen Engagement wirkte Shinjo Ito auch als Bildhauer, Maler und Fotograf und widmete sich intensiv der Kalligrafie. Seine Werke werden heute weltweit ausgestellt.

 

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